Dieser Artikel soll die am meisten gestellten Fragen rund um die Cake Pop Glasur beantworten. Der Erfolg eines wunderschönen Cake Pops hängt zu einem großen Teil von der Herstellung einer Glasur in guter Konsistenz ab.

Was versteht man unter Frosting?

Frosting ist der Begriff für eine Zuckerglasur, in die Cake Pop Bällchen eingetaucht werden. Häufig wird dieser auch in einem anderen Zusammenhang verwendet, denn manche nennen auch jene süße Masse so, die sie zu zerbröseltem Kuchen geben, damit er formbar wird (Bei der Herstellung von Kuchen-Lollies ohne einen Cake Pop Maker). Ein Grundrezept für Frosting finden Sie hier. Für das Grundrezept benötigt man Frischkäse, Puderzucker sowie nach Belieben diverse Aromen und Speisefarbe. Mit Milch oder Sahne lässt sich das Frosting verdünnen. Frosting (auch Icing genannt) eignet sich auch dann, wenn man keine Schokolade mag. Es ist gut, gerade auf Parties mit vielen Gästen die Cake Pops nicht nur mit Schokoladenglasur, sondern auch mit Zuckerfrosting anzubieten.

Herkömmliche Kuvertüre oder „Candy Melts“?

Für „normale Kuchen“ wird häufig herkömmliche Schokoladenkuvertüre verwendet, während gerade bei den Cake Pops die sogenannten Candy Melts derzeit sehr angesagt sind. Herkömmliche Schokolade sollte für die Glasur nicht verwendet werden, da Kuvertüre einen höheren Fettanteil hat und somit bessere Schmelzeigenschaften aufweist. Während normale Kuvertüre meist in Blöcken verkauft wird, kann man Candy Melts in kleinen Linsen kaufen. Diese lassen sich einfacher schmelzen und sind meist bereits eingefärbt. Möchte man etwa blaue Cake Pops mit normaler, weißer Kuvertüre herstellen, so muss diese nach dem Schmelzen erst mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden. Ob man Kuvertüre oder Candy Melts verwendet ist letztendlich Geschmackssache und eine Frage des Arbeitsaufwands, den man betreiben möchte.

Lebensmittelfarben, Aromen und Co.

Nachdem die Glasur geschmolzen ist, kann man seine Cake Pop Bällchen darin eintauchen. Möchte man die Cake Pops jedoch in einer originellen Farbe haben, so lässt sich die Glasur (bzw. Frosting) vorher mit Lebensmittelfarbe einfärben. Bei dieser sollten Sie auf jeden Fall fettlösliche Farbe kaufen, da Sie sonst ein farbliches Fiasko erwarten könnte. Auch viele Backaromen werden gerne für die Glasur verwendet, um der Farbe auch einen entsprechenden Geschmack zu verleihen. So lässt sich in eine rosa Glasur wunderbar ein wenig von einem Erdbeer Aroma-Öl beimischen.

Kuvertüre richtig schmelzen

Das Umwandeln der harten Kuvertüre in eine geschmeidige, leicht auftragbare Schokoladenflüssigkeit wird „Temperieren“ genannt. Dabei muss die Schokoladen unter Rühren vollständig geschmolzen werden (bei ca. 45°C). Anschließend lässt man sie etwas abkühlen, damit die Kristallisation beginnt und fährt die Temperatur dann wieder auf etwa 30° C hoch. Damit die Cake Pops ein Erfolg werden, muss die geschmolzene Glasur eine gut auftragbare Konsistenz haben. Hat man Probleme mit dem Temperieren, so empfehlen sich spezielle Schokoladenschmelzer. Viele nutzen ein Wasserbad, um ihre Schokolade zu schmelzen. Auch vollständige Tüten mit Candy Melts werden von einigen direkt in erwärmtes Wasser gegeben, wonach die geschmolzene Glasur aus der Tüte lediglich herausgedrückt wird.

Essbare Deko und weitere Verzierungen

Nachdem der Cake Pop aus dem Backautomaten entnommen, mit einem Stick verbunden und in die Glasur eingetaucht wurde, wird er in der Regel mit etwas Essbarem bestreut oder darin gewälzt. Es gibt hunderte verschiedene Möglichkeiten für essbare Dekorflocken. Die einfachste Variante sind Zuckerstreusel, die es in fast jedem Supermarkt gibt. Im Internet findet man jedoch noch originellere Produkte wie zum Beispiel „Gold Dekorflocken“. Diese lassen Ihre Cake Pops sehr elegant aussehen und sind zudem essbar.